5. Sonntag in der Osterzeit

Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Einführung und Vorbereitung

Wer ist da? Wer kann welche Aufgabe übernehmen?

  • Leitung / den Ablauf gewährleisten = L: … (Namen einsetzen)
  • den Bibeltext vorlesen = B: …
  • die Gebete sprechen = G: …
  • Musik / Lied(er) anstimmen = M: … z. B. aus dem Gotteslob (GL), wenn vorhanden, ggf. Instrumentalmusik vorbereiten.

Wenn möglich bzw. vorhanden, bitte bereitstellen:

  • Große Kerze / Osterkerze, Zünder

Eröffnung

L: + (Kreuzzeichen) Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes.
A (alle): Amen.

L: Wir feiern den 5. Sonntag in der Osterzeit und den Muttertag. Euer Herz lasse sich nicht verwirren! Diese Aufforderung, verbunden mit der Einladung, Gott zu vertrauen, steht heute im Vordergrund. Jesus Christus wird bezeugt als der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Lassen wir uns ermutigen und vertrauen wir Gott unser Leben und unser Schicksal an – auch und gerade in einer Zeit wie dieser, in der wir vieles nicht mehr selbst im Griff haben.

Als Zeichen, dass Jesus bei uns ist, zünden wir die Osterkerze / eine Kerze an.
L entzündet die Osterkerze bzw. ein große Kerze.

Bringen wir unser Leben vor Gott – in Stille oder laut ausgesprochen: Freude und Zuversicht, Kummer, Sorgen und alles was wir einander schuldig geblieben sind.
L / alle: Herr, erbarme dich! Christus erbarme dich! Herr, erbarme dich!

L: Guter Gott und Vater, im Blick auf deinen Sohn, Jesus Christus, erkennen wir deine Güte und Menschenfreundlichkeit. Hilf uns und deiner ganzen Kirche, aus diesem Glauben heraus zu denken und zu handeln. Darum bitten wir durch Jesus Christus, den Auferstandenen.
A: Amen, Halleluja!

Evangelium

JOH 14,1-12

B: + Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (Joh 14,1-12)
Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr. Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, dann glaubt aufgrund eben dieser Werke! Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater.

Tagesimpuls

Alle / kurzes Gespräch: Welcher Satz aus dem Evangelium spricht mich besonders an? Was freut mich, was irritiert? Was lernen wir über Jesus, Gott, die Menschen? Entdecken wir darin eine gute Botschaft, etwas Hoffnungsvolles?

Glaubens-

bekenntnis

Ich glaube an Gott….

Fürbitten

G: Wofür können und wollen wir Gott in dieser österlichen Zeit danken?
Von einzelnen Anwesenden frei formuliert: Guter Gott, ich danke dir für …
A / Antwort: Dank sei dir!   

G: Schütten wir Gott unser Herz aus – tragen wir ihm unsere Bitten zu:

  • Für die Armen und Ärmsten: …  (bitte jeweils in eigener Formulierung ergänzen)
  • Für die Verantwortungsträger/innen: …
  • Für die Kirchen: …
  • Für unsere Gemeinde, die sich momentan nicht wie gewohnt versammeln kann: …
  • Für uns selbst: …

A / Antwort jeweils dazwischen: Wir bitten dich, erhöre uns!

L: Vollenden wir unseren Dank und unsere Bitten mit dem Gebet, das Jesus selber uns gelehrt hat:
A: Vater unser, der du bist im Himmel …
(oder das Vater unser wird als Tischgebet zu Beginn des gemeinsamen Essens gesprochen)

Wir beten das Vater Unser…

Abschluss und Segen

Segensgebet
L: Barmherziger Gott, heute am Muttertag denken wir an all jene, denen wir unser Leben verdanken und die unser Dasein beschenken – mit Freude, Zuwendung, Fürsorge und Orientierung. Schenke ihnen und allen, die sich für andere einsetzen, deinen Segen und begleite uns alle in die neue Woche.
+ Es segne uns Gott der Vater durch den Sohn im Heiligen Geist.
A: Amen, Halleluja!

M / alle: Lied Sing mit mir ein Halleluja (Gotteslob 868)

Quelle: https://www.dibk.at/Glaube-Feiern/Gottesdienst/Sonn-und-Feiertage-nach-Termin/10.-Mai-2020-Osterzeit-05.-Sonntag-Muttertag