Die Ausgabe Pfarrblatt 2019/2 ist da.

In dieser Ausgabe

  • Der Sozialverein Igls: Weil es glücklich macht
  • Die „Aegidi-Stube“ – aus Sicht eines Insiders
  • Caritas-Haussammlung
  • Die Legio Mariä in Igls
  • Nachruf Josef Ilmer

 

Vorwort zu dieser Ausgabe

„Liebe Pfarrgemeinde!

Zu den Hauptaufgaben der Kirche
und jeder Gemeinde gehören Gottesdienst, Verkündigung und Diakonie (= Dienst am Nächsten). Alle drei
sind gleich wichtig, greifen ineinander und bedingen sich gegenseitig. Unsere
christliche Religion als „vertrauliches Innenleben der Menschen“ ist zu wenig, meint Papst Franziskus in seiner ersten Enzyklika „Die Freude des Evangeliums“ und schreibt dann weiter, dass es kein echtes, überzeugendes Christentum gibt „ohne jeglichen Einfluss auf das soziale und nationale Geschehen, ohne uns umdas Wohl der Institutionen der menschlichen Gemeinschaft zu kümmern, ohne uns zu den Ereignissen zu äußern, die die Bürger angehen … Ein authentischer Glaube – der niemals bequem und
individualistisch ist – schließt immer den tiefen Wunsch ein, die Welt zu verändern, Werte zu übermitteln, nach unserer Erdenwanderung etwas Besseres zu hinterlassen.“Glaubwürdiges Christentum ist immer
nur dort, wo das WIR größer geschrieben und gelebt wird als das ICH. Im berühmten Gleichnis vom barmherzigen Samariter hat Jesus klar gemacht, was das konkret heißt, was Nächstenliebe (Caritas, Diakonie) bedeutet: Hinschauen, und nicht gleichgültig weg schauen. Neben den kriminellen Räubern, die den Reisenden überfallen und ausgeraubt haben, gibt es in dieser Geschichte noch zwei andere, die auch schuldig geworden sind: Tempeldiener und Tempelpriester, die tatenlos vorbeigegangen sind („er sah
ihn und ging vorüber“). Van Gogh hat sie beide in sein Bild mit hinein genommen….

Pfarrer Magnus Roth

Zu der aktuellen Ausgabe

Pfarrblatt Vigler 2. Ausgabe/2019

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